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Aus der Stadtratsfraktion – Studenten für den Allgemeinen Sozialen Dienst

Der ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst) ist die zentrale Anlaufstelle für junge Menschen, Eltern und andere Familienangehörige, welche mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Die zentralen Aufgaben sind die Vermittlung und Planung von Hilfen zur Erziehung und dem Kinderschutz. Der ASD unterstützt Familien auch, wenn Familien ihr Recht auf Hilfe und Teilhabe geltend machen wollen.

Soziale Präventionsmaßnahmen helfen dabei Familien, jungen Menschen und Kindern, die soziale Teilhabe zu garantieren. Jedes Kind, welches nicht allein gelassen wird und aufgefangen werden kann, ist gut für eine funktionierende Gesellschaft. Je länger unterstützende Maßnahmen auf sich warten lassen, desto größer ist der Schaden, den Familien und Kinder mit diesen Problemen davontragen. Das Ziel ist, dass Heimunterbringungen oder Pflegestellen erst garnicht benötigt werden. Neben den Vorteilen für Familien sind es auch die finanziellen Vorteile für Kommunen, die hier klar überwiegen. Wie viele soziale Einrichtungen, seien es Schulsozialarbeiter oder andere Hilfen zur Erziehung, leidet der ASD auch unter Personalmangel. Auch wenn in letzter Zeit die Personalstellen aufgestockt wurden, so sind weiterhin viele dieser Stellen nicht besetzt. Einige dieser Stellen können mit Werkstudentenstellen aufgestockt werden. Hierbei sollen Studierende aus den Bereichen der Erziehungs- und Sozialwissenschaften oder auch studierende Sozialarbeiter den Fachkräften unter die Arme greifen und vakante Stellen füllen.

Die Vorteile hier sind nicht nur bei der erhöhten Betreuungsmöglichkeit des ASD, sondern auch der, dass Studenten hier neben ihren Pflichtpraktika erste echte Erfahrungen im Bereich Erziehungshilfe sammeln und einen frühen Einstieg in das Berufsleben lernen. Das Ziel ist nicht, die Vollzeitstellen durch günstige Quereinsteiger zu ersetzen, vielmehr sollen die Werkstudenten dann von diesen Kräften lernen und nach einiger Zeit auch Arbeiten übernehmen, wie zum Beispiel Besuche von Familien oder Beratungsgespräche.

Die Stärkung der sozialen Prävention ist eine Kernaufgabe einer solidarischen Gesellschaft. Wenn wir es schaffen, dass durch die Aufstockung dieser Stellen weniger Familien in Problemsituationen abrutschen, ist viel erreicht